PRP-Plasmatherapie

Die Dracula-Therapie mit Eigenblut

Was versteht man unter PRP:

PRP ist die Abkürzung für Plättchen-reiches-Plasma. Bei diesem Verfahren wird Blut aus der Vene des Patienten entnommen und mittels einer Zentrifuge so aufbereitet, dass das plättchenreiche Plasma für eine unmittelbar anschließende Behandlung genutzt werden kann. In dem Serum das bei diesem Verfahren gewonnen wird sind verschiede körpereigene Wachstumsfaktoren in hoher Konzentration enthalten ( IFT-1, VEGT und andere). Das konzentrierte und in die zu behandelnde Stelle injizierte Plasma regt die Selbstheilungskräfte der Haut an und führt durch die verstärkte Bildung von Kollagen und körpereigenem Hyaluron zur Regeneration des Bindegewebes. Müde, schlaffe Haut und erste Fältchen werden meist schon nach der ersten Behandlung gebessert. Dunkle Augenringe können duch die Mikrozirkulation heller werden und straffen sich weitgehend wieder.

Ein erster Erfolg der Behandlung ist sofort sichtbar, der aber in den nächsten Tagen und Wochen noch verstärkt wird. In den Reihen verschiedener Spitzensportler wird die Eigenbluttherapie bereits seit Jahren sehr erfolgreich eingesetzt, so erfolgreich, das die Therapie bis zum Jahr 2011 als Doping galt und verboten war. Heute ist sie erlaub und wird immer häufiger im Spitzensport zur Regeneration von Verletzungen und in der Schönheitschirurgie zur Hauterneuerung eingesetzt.


Was passiert während der Behandlung:

Nachdem mit dem Patienten seine Wünsche besprochen wurden und ein Behandlungsplan erarbeitet wurde wird dem Patienten Blut (ca 20ml) aus der Armvene entnommen und mittels eine Zentrifuge aufbereitet. Das so gewonnene Plasma wird je nach Anwendungsgebiet weiter aufbereitet und anschließend mit feinen Nadeln in die Haut injiziert. Dieser Prozess dauert ca 45 Minuten und wird nach Bedarf im Abstand von 4 Wochen 3-4 mal wiederholt.


Weche Risiken gibt es?

 

Da es sich um eine Eigenblutbehandlung handel sind allergische Reaktionen, Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen praktisch auszuschließen. Direkt nach der Behandlung kann es zu leichten Rötungen oder kleinen blauen Flecken oder Schwellungen kommen, die aber meistens am nächsten Tag wieder abgeklungen sind.

Was kann ich erwarten?

 

Sofort sehe ich eine straffe, natürlich aufgefüllte Haut. Im Laufe der nächsten Wochen wird die Selbstregeneration der Haut angeregt, so das es zu einer körpereigenen Hautverjüngung kommt. Die Haut erhält ihre Spannkraft durch neue Kollagenproduktion zurück und Fältchen werden gemildert oder verschwinden ganz. Um diesen Effekt möglichst umfangreich zu nutzen sollte man die Behandlung 3-4 mal wiederholen.


PRP gegen Haarausfall:

Die Behandlung wird bei flächigem und kreisrunden Haarausfall angewendet. Hierbei stimmuliert PRP die Haarwurzel und verbessert die Blutzirkulation, sodass weniger Haare ausfallen und Haarwurzeln regeneriert werden. Der Haarausfall wird verlangsamt und das Wachstum beschleunigt. Wichtig ist, dass vor der Behandlung keine Schmerzmittel (Aspirin, ASS, Voltaren oder Rheumamittel) für 5-7 Tage genommen werden, da diese Schmerzmittel die Wirkung der Blutplätten hemmen würden.

Wissenschaftlich belegt hat diese Verfahren der Haarregeneration die Universität Padua (Italien) an der 1440 Patienten mit Haarausfall behandelt wurden (1033 mit androgenetischer Alopezie, 335 mit Alopezia areata 72 mit anderen Formen. Gezeigt hat sich, dass die Bahndlung möglichst früh beginnen sollte. Bei Alopezia totalis war eine Behandlung erfolglos.

335 Patienten mit kreisrundem Haarausfall die vorher erfolglos behandelt wurden sprachen zu 63% auf eine PRPBehandlung an. In 74% der Fällekonnte der Haarausfall verlangsamt oder gestoppt werden. In 103 Fällen wurden Augenbraun erfolgreich behandelt. Die Behandlung wurde in einem Abstand von 2-3 Wochen 5 mal wiederholt.

Meine Behandlung stütz sich auf diese wissenschaftlichen Ergebinisse und wird von mir in Anlehnung an die Studie durchgeführt.

https://www.youtube.com/watch?v=yIG69pg-Y04